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Die Vouivre

Bevor Sie unsere wunderbaren Täler entdecken und Ihrer Phantasie freien Lauf lassen, können Sie hier einen Auszug aus "La Vouivre", dem berühmten Roman von Marcel Aymé, einem Schriftsteller aus der Franche-Comté lesen:

1000 étangs pour légendes

- ©CRT de Franche-Comté

"Die Vouivre trägt in ihren Haaren ein Diadem, das mit einem groβen Rubin besetzt ist, der so rein ist, dass das ganze Gold dieser Welt kaum ausreichen würde, um ihn zu bezahlen. Von diesem Schatz trennt sich die Vouivre niemals, mit nur einer Ausnahme, nämlich während sie sich wäscht. Bevor sie ins Wasser steigt, leg sie ihr Diadem ab, und lässt es neben ihrem Kleid am Ufer liegen. Dies ist der Moment, an dem besonders Wagemutige versuchen, des Geschmeides Herr zu werden, aber das Vorhaben ist zumeist zum Scheitern verurteilt. Denn kaum hat der Räuber die Flucht ergriffen, kriechen tausende von Schlangen aus allen möglichen Löchern hervor, um den Dieb zu verfolgen. Die einzige Möglichkeit, die dieser nun hätte, um sich in Sicherheit zu bringen, ist, sich vom Rubin zu trennen, und das Diadem der Vouivre weit weg zu werfen".                                                                                                                                                             

Die Vouivre, ein altes Wort, abgeleitet von "guivre", die Viper, liebt die Flüsse und die friedliche Stille der Teiche. Dort hält sie sich gerne auf, um zu trinken und zu baden. Aber sie liebt auch die Grotten und das Moor.                                                        

Die Schluchten von Nouailles liegen zwischen der Louequelle und dem Dorf Mouthier und waren ein hervorragender Schauplatz für schaurige Legenden. Ein besonders tiefer Canyon, ein Gewässer, das die Sonne kaum zu sehen bekommt, und finstere Höhlen: Willkommen in der Welt der Vouivre