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Morez

Eine Gegend, die für das handwerkliche Können aus dem Haut-Jura bekannt ist und für die Linie der Hirondelle (Schwalbe), eine Eisenbahnlinie,bei der Ihnen die Augen übergehen werden!

Die Geschichte von Morez beginnt im 15.Jahrhundert. Sie ist eng mit der Holzverarbeitung und Wasser als Antriebskraft verbunden und so regte der Fluss La Bienne um 1565 den ersten Schmied an, hier eine Mühle, eine Schmiede und ein Sägewerk einzurichten. Dieses wilde Tal wurde später im Gedenken an ihn "La Combe Morel" genannt.

Ende des 18. Jahrhunderts hatte der Nagelschmied  Pierre Hyacinthe Cazeaux die Idee, Brillenfassungen aus Eisendraht herzustellen. In Morez entwickelte sich so die Aktivität der Brillenfabrikation. Ende des 19. Jahrhunderts wird Morez zum weltweiten Zentrum der Herstellung und exportiert seine Produkte in die ganze Welt.

Die Brillenherstellung ist auch heute noch die industrielle Hauptaktivität des Kantons von Morez und das Jura die Hauptgegend für die Brillenherstellung in Frankreich. Die ganze Kette der Brillen ist hier in Morez vertreten, mit Fabriken, dem Lizeum  Victor Bérard, das die zukünftigen Optiker ausbildet, dem Verband der Brillenhersteller des Jura, und des Zusammenschlusses   der Association Lunetière Technologique (Alutec), der Schule der besten Brillenfacharbeiter Frankreichs und auch des Brillenmuseums, das jedes Jahr fast 17000 Besucher empfängt.

Handwerkliches können findet in Morez auch in Form von Emaillearbeiten statt. Die Spezialität der Emaillearbeit entstand im der Mitte des 18. Jahrhunderts, als es darum ging, emmaillierte Zifferblätter für die Cotoise-Uhren zu fertigen und erreichte ihren Höhepunkt ein Jahrhundert später mit den Herzen für den Friedhofschmuck, die auch "Herzen von Moreze" genannt wurden, den Straßenschildern und den Hausnummern. Diese Handwerkskunst lebt heute noch weiter im Maison de l’Email, einem Ort für Besichtigungen und Kreationen rund um das Material.

Die Stadt Morez wäre ohne ohne ihre berühmten Viadukte nicht so bekannt: das  Ligne des Hirondelles genannte Teilstück der Strecke zwischen Morbier und Morez bietet einen einmaligen Blick von oben auf die Stadt und ist das Ergebnis einer einzigartigen technischen Großleistung, denn die beiden Gemeinden liegen 1,5 km Luftlinie von einander entfernt, aber durch 150 m Höhenunterschied getrennt! Daraus entstanden 5 km Gleise am Berghang, die 3 Viadukte überqueren und ein hufeinsenförmiger Tunnel von 1500 Metern Länge.