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Know-how und Regionalität inmitten des Landes der Montagnons

Ein Bauernhof mit Räucherkamin

Ein Bauernhof mit Räucherkamin - CRT de Franche-Comté

Bellecombe

Bellecombe - ©Comité Régional du Tourisme de Franche-Comté

Die Chalets, die Häuser und die Bauernhöfe, die die Landschaften im Juragebirge prägen, veranschaulichen die Lebensart der Montagnons, der Einwohner des Juragebirges.

Diese Wohnweisen sind ein echter Bestandteil des ländlichen Kulturerbes: Die für die Franche-Comté typischen Hofhäuser, die Fermes Comtoises, mit ihren Tuyés (Räucherkamine zum Räuchern von Pökelfleisch), die man im Haut-Doubs zwischen Pontarlier und Maîche findet, die typischen Bauernhöfe von Saugeais, die Winzerhäuser von Revermont, die mit Holzschindeln (kleinen Fichtenplatten) gedeckten Bauernhäuser des Haut-Jura, die Giebelhäuser von Bugey, die nach der sog. „pas d’oiseau“-Bauweise errichtet wurden. Die Entdeckung der Region erfolgt auch durch das Betrachten dieser traditionellen Wohnweisen, die Zeugnisse einer Architektur sind, die oftmals von der Rauheit des Bergklimas bestimmt wurde.

Sie können die Bauten bei Ihren Spaziergängen im Juragebirge entdecken oder Sie können sie alle auf einem Fleck in verschiedenen Museen besichtigen: Das Openair-Museum mit den für die Franche-Comté typischen Häusern, oder die Fermes-Musées du Pays Horloger (Bauernhofmuseen im Land der Uhrmacher) in Grand’Combe-Châteleu.

Die Menschen und das Know-how sind die beiden anderen Elemente, die dem Juragebirge seine Identität verleihen. Den Bergbewohnern ist es gelungen, die Ressourcen, die ihnen das Gebirge bot, klug zu nutzen, angefangen mit dem Holz, dank dessen sich viele verschiedene Handwerke entwickelt haben wie etwa das Drechseln, die Holzwarenherstellung, Einlegearbeiten, Herstellung von Pfeifen oder von Spielzeug. Das in einem ehemaligen Sägewerk in Bois d’Amont untergebrachte Museum für Holzwarenherstellung Musée de la Boissellerie und das Spielzeugmuseum Musée du Jouet illustrieren sehr gut die Bedeutung dieser Tätigkeiten.

Die Uhrmacherei, eine weitere wichtige Industrie in der Region, für die das Know-how bereits seit langer Zeit weitergegeben wird, erfährt heute dank des Erfolges berühmter und anerkannter Marken wie Yema und Maty und auch dank der Spezialisierung auf die Herstellung von Luxusuhren wie etwa bei Pequignet oder Silberstein neuen Aufschwung. Wenn Sie mehr über die Uhrmacherei erfahren möchten, können Sie das Musée de l’Horlogerie in Morteau besuchen.

Noch eine Besonderheit der Region ist die Brille, deren Hauptstadt Morez ist, wo es auch ein Museum gibt, das diesem Thema gewidmet ist und über eine bemerkenswerte Sammlung von Brillen aller Art verfügt.

Gastronomie im Juragebirge

In der Küche des Juragebirges werden viele regionale Produkte verwendet: Vier mit dem AOC-Schutzsiegel (kontrollierte Herkunftsbezeichnung) ausgezeichnete Käsesorten (Comté, Morbier, Bleu de Gex, Mont d’Or), Pökelfleisch, darunter die köstliche Wurst „Saucisse de Morteau“, sieben mit dem AOC-Schutzsiegel ausgezeichnete Rot- und Weißweine, Absinth, Vin Jaune (gelber Wein), Strohwein, und andere Spezialitäten wie das Klößchengericht „Quenelles de Nantua“ – Diese vielseitige Küche verwendet regionale Erzeugnisse und lädt zu einem reichhaltigen Mahl!

Mehr erfahren:

> die "Route du Comté"

> Jura Weine